Dein Leben ist die Summe Deiner Überzeugungen!



Viele von uns laufen noch mit Glaubenssätzen aus der Nachkriegszeit herum. Manchmal bewusst, oftmals jedoch unbewusst. Diese Glaubenssätze haben wir von unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern mitbekommen. Das sind Glaubenssätze wie:


- Aller Anfang ist schwer

- Von nichts kommt nichts

- Das Leben ist kein Wunschkonzert

- Nur die Harten kommen in den Garten

- Zeit ist Geld

- Geld ist die Wurzel allen Übels

- Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben


Es gibt weitaus mehr dieser Glaubenssätze, aber ich möchte mich erst einmal auf diese sieben konzentrieren. Ich habe jeden Einzelnen unter die Lupe genommen und möchte auch auf jeden gezielt eingehen:


1. Aller Anfang ist schwer: In der Nachkriegszeit war der Anfang schwer, ja. Von null an alles wieder neu aufzubauen, teilweise aus dem Nichts, das war gewiss schwer. Nur sind diese Zeiten längst vorbei, wir sind da längst raus, aus diesem Dilemma! Heute leben wir in einer Zeit, in der es noch NIE so einfach war, sein Leben in Leichtigkeit zu gestalten. Natürlich gibt es manchmal Hürden, die wir überwinden müssen – nur muss es am Anfang nicht immer schwer sein. Warum denn auch?


2. Von nichts kommt nichts: doch! Es kommt immer etwas. Das heißt nicht, dass man vor sich hinvegetieren soll, nur brauchen wir uns nicht mehr abzustrampeln, um etwas zu erreichen oder zu kreieren. Außerdem bist Du ja etwas, Du bist ja kein Nichts – somit schaffst Du permanent etwas. Du bestimmst natürlich was.


3. Das Leben ist kein Wunschkonzert: Doch, ist es sehr wohl! Jede Deiner Entscheidungen triffst immer nur Du selbst. Du hast auch immer die Wahl. Die Wahl „Ja“ oder „Nein“ zu sagen, oder neue Wege zu gehen. Außerdem kannst Du Dir wünschen was Du willst! Das Leben beschränkt Dich nicht, das tust nur Du selbst.


4. Nur die Harten kommen in den Garten: In welchen Garten denn? Willst Du überhaupt in irgendeinen Garten? Du kannst Dir ja Deinen eigenen pflanzen, ganz ohne „Härte“ – macht sowieso mehr Spaß! Im Ernst: Mit Ellenbogenkämpfen und Konkurrenzverhalten kommen wir höchstens in den Burnout-Dschungel, aber bestimmt nicht in einen Garten!


5. Zeit ist Geld: Seit wann denn das? Wer hat das gesagt? Manchmal tauschen wir fälschlicherweise unsere wertvolle Zeit gegen Geld, ja. Aber Zeit ist Zeit und Geld ist Geld. Zeit ist vergänglich, Geld ist unendlich. Punkt.


6. Geld ist die Wurzel allen Übels: Wieso? Was hat das Geld denn getan, dass es so verurteilt wird? Nicht Geld ist übel, sondern die Habgier und der fiese Hunger nach Macht ist die Wurzel allen Übels. Das Geld kann doch nichts dafür, dass es leider dafür missbraucht wurde/wird. Geld ist neutral. Es ist das, was Du willst, dass es ist.


7. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben: Natürlich sollten wir allein aus Respekt gegenüber unseren Mitmenschen immer pünktlich sein. Meine Meinung ist nur, dass das Leben einen niemals bestraft. Entweder bestrafen wir uns selbst oder lassen uns von Mitmenschen bestrafen. Das Leben selbst würde so etwas niemals tun. Das Leben bietet Dir immer so viele Chancen wie Du sie brauchst.

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